Über Christi Himmelfahrt haben wir ein verlängertes Wochenende im Weingebiet Saale-Unstrut verbracht.

Es ist das nordöstlichste Weinanbaugebiet Deutschlands und wird zu Recht auch die Toskana des Nordens genannt.
Am ersten Tag haben wir Halt in Naumburg gemacht.

In Naumburg gibt es einen Wohnmobilstellplatz direkt in der Stadt. Der Stellplatz befindet sich hinter einem großen Parkplatz in einem abgetrennten Bereich. Hier sollte man autark sein, da die Ver- und Entsorgung sowie die Stromsäulen außer Betrieb sind. Bezahlt wird an einem Parkautomaten, an dem man auch die Kurtaxe entrichten kann.

In ein paar Gehminuten erreicht man bequem den Marktplatz, wo es zahlreiche Möglichkeiten zum Einkehren und Verkosten der lokalen Weine gibt.






Naumburg ist ein sehr schönes Städtchen, das zum Schlendern einlädt und auf jeden Fall einen Besuch wert ist.
Für uns ging es direkt am nächsten Tag weiter Richtung Freyburg.
Hier haben wir uns für den Stellplatz am Schützenplatz entschieden. Auf dem Schützenplatz steht man an sich kostenfrei, man hat lediglich die Kurtaxe zu entrichten. Diese zahlt man an der Touristeninformation im Ort, wo man dann einen Parkausweis für das Wohnmobil erhält.



Freyburg ist bekannt für die Rotkäppchen Sektkellerei, in der wir schon im Vorfeld eine Führung durch die Erlebniswelt gebucht hatten.



In der Erlebniswelt haben wir viel über die Geschichte der Sektkellerei und die Herstellung von Sekt erfahren. Die Führung was sehr interessant und informativ.




Ein absoluter Geheimtipp war die „Mocca Perle“, diese haben wir auch direkt im Anschluß gekostet.

Da es uns in Freyburg so gut gefallen hat, sind wir noch einen zweiten Tag geblieben. Diesen haben wir genutzt, um Schloß Neuenburg zu besichtigen. Auf dem Gelände der Neuenburg gibt es mehrere Museen (u. a. ein Weinmuseum) und eine Brennerei, in der man die Edelbrände direkt verkosten kann.





Die restliche Zeit haben wir für eine Wanderung durch den Ort und entlang der Weinberge genutzt. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten bei den Winzern einzukehren, um deren Weine und andere lokale Spezialitäten zu probieren.








Insgesamt hat uns das Weingebiet Saale-Unstrut sehr positiv überrascht. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen, um auch die weiteren Orte zu erkunden.


